Tutorial: 3D-Modell für 3D-Druck optimieren

Um bessere Druckergebnisse zu erhalten sollte das Modell noch optimiert werden.
Als Beispiel verwenden wir hier die Yoda-Büste von Thingiverse (Hier erhältlich).
Dieses Tutorial ist speziel für FDM-Druck andere Druckmethoden benötigen andere Techniken.

Das ist so gut wie mit allen 3D-Programme möglich. Hier wird ZBrush4R6 und Meshmixer verwendet.

Das Modell hat die Augen als separate Objekte, wir benötigen aber eine wasserdichte Außenhülle.

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Also alles zusammen setzen, dann alle innere und äußere Polygone löschen, die Probleme beim Drucken machen könnten.

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Damit die Überhänge schöner werden sollte man Stützen erstellen.

Die inneren Stützen benötigen einen Abstand von mindestens 0,4mm bis 0,8mm von der Außenwand.
Wichtig ist die Maßen für den Ausdruck zu berücksichtigen.
Wenn der Abstand zu klein ist entstehen Löcher und wenn zu groß halten die Stützen nicht.

 

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Die äußeren Stützen generieren wir mit Meshmixer.
Sind hier auch nur am Kinn nötig.

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Abhängig von der Druckgröße sind noch weitere Optimierungen zu machen, z.B. die Ohren dicker, wenn man einen kleineren Ausdruck möchte.

Noch die Polygonanzahl auf ca.100k-300k reduzieren und überprüfen ob das Modell keine Fehler hat.

Jetzt nur noch das Modell als .stl oder .obj Datei mit den nötigen Informationen wie die Maßen, Farbe usw. an uns schicken.

Hier Bilder während dem Druck und danach.

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Den fertigen Ausdruck können Sie dann noch nachbearbeiten.

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