Tutorial: Stützen für kleine Flächen

Da der FDM 3D Drucker in der Z Achse die höchste Auflösung hat bis zu 0,02mm (20 Mikrometer), erhält man die beste Qualität indem das Objekt in einer Orientierung druckt wird, bei der die Seite mit den meisten Details auf der Z Achse ist.

Bei unserem Beispiel hier lässt sich der Engel liegend mit normalen Stützen einfach drucken, der Vorteil daran sind erstens weniger Materialverbrauch und zweitens eine schnellere Druckzeit.
Aber die Nachteile sind eine nicht ganz so schöne Oberfläche da die wichtigsten Details wie das Gesicht auf der X-Y Achse liegen und eine hässliche Hinterseite da viel auf den Stützen direkt aufliegt und somit in der Luft gedruckt wurde.

GCode-Ansicht in Cura (Liegend)

GCode-Ansicht in Cura (Liegend)

Um die Druckqualität zu verbessern drehen wir den Engel so das er aufrecht steht, dabei entsteht aber ein neues Problem, denn die Arme hängen in der Luft, bieten dabei kaum Fläche und würden bei den Stützen wie sie Meshmixer oder Cura generiert runter fallen.

Da eine manuelle Erstellung von Stützen sehr viel Zeit kostet, ist es einfacher den automatisch generierten Stützen von Cura nachzuhelfen. Durch das Hinzufügen von Objekten die das eigentliche Model nicht berühren aber die Problemstellen größtenteils verdecken, zwingen wir den Slicer dort Stützen zu konstruieren, die das Modell einschließen, damit der Arm nicht mehr umfallen kann.
Der Nachteil dieser Methode ist ein hoher Materialverbrauch und somit eine höhere Druckzeit, aber das Ergebnis ist es Wert.

 

Mehr Bilder dieses Projekts finden sie in unserer Galerie unter Tamiko.

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