Making-Of Floh: Teil 2: Modellieren in der T-Pose

Nachdem wir jetzt die Basismodelle haben geht es jetzt hier im zweiten Teil dieses Making-Of um das zusammensetzen dieser Modelle.

Bei dem Schichtschmelzverfahren gibt es Einschränkungen. Es würde zwar schöner Aussehen, wenn es hier und da eine abstehende Feder geben würde, aber dazu müsste man Stützen drucken, welche wieder mehr Material und somit auch eine längere Druckzeit brauchen würden. Desweiteren würde die Stellen, an denen es zu Berührungen mit den Stützen kommt, eine hässliche Oberfläche geben und das wollen wir vermeiden.

Am Besten arbeiten wir uns von Unten nach Oben, denn so ist es einfacher die Federn übereinander zu stapeln. Beim 3D-Druck müssen wir beachten, dass ein wasserdichtes Modell entsteht, also müssen die Federn nah beieinander liegen und es dürfen keine Lücken vorhanden sein.
Hier benötigen wir nur dem Move-Brush und die Transpose-Line, um die Federn schnell und genau plazieren zu können.

Anordnung der Federn

Anordnung der Federn

Am Kopf um die Augen herum lassen wir eine Stelle frei an die keine Federn kommen, so kleine Details können später nach belieben noch hinzugefügt werden. Bei so feinen Details muss man auch bedenken, ob die CPU auch schnell genug ist das alles zu verarbeiten. Also erstmal das Minimum reinbringen und dann im letzten Durchgang schauen was noch geht.

Gittermodell des Gesichts

Gittermodell des Gesichts

Den Schnabel formen wir einfach aus einer Kugel mit Dynamesh und wenn die Form stimmt nutzen wir Z-Remesher. Da wir noch nicht wissen wie weit der Schnabel beim Drucken stören kann, machen wir das Modell recht simpel, und bringen das dann gegen Ende in die finale Form, falls das nötig ist. Die letzten Details wie kleine Federn um das Gesicht herum für einen schöneren Übergang fehlen noch.

Fertiges Gesicht mit Schnabel und Strucktur

Fertiges Gesicht mit Schnabel und Strucktur

Dann nur noch die Füße an den Papagei dranhängen, dabei die Proportionen beachten und falls es nicht richtig passt, einfach nochmal überarbeiten. Noch ein bisschen Farbe drauf, um einen bessern Eindruck von dem Modell zu bekommen.

 
In unserer Galerie gibt es noch mehr Bilder.

So weiter geht es im nächsten Teil mit dem Posieren und eimen kleinen Diorama.

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