Making-Of Floh: Teil 4: Drucken

Im letzten Teil zeigen wir die Erstellung eines wasserdichten Modell und Drucken das Ganze mit einem Ultimaker 2.

Nun müssen alle einzelne Objekte zu einem Ojekt zusammengeschlossen werden, so dass in ZBrush nur noch ein Tool übrig ist. Die anderen Tools können nun gelöscht werden, natürlich sollten sie immer eine Sicherheitskopie der Daten haben um immer wieder darauf zurückgreifen zu können.

Wenn alle Ojekte zusammen sind, nur noch ein DynaMesh drüber und fertig müsste es sein. Leider ist es so, dass irgendwo zwischen den Federn ein kleines Loch ist, was dazuführt das die Innenseite der Federn erhalten bleibt und wir somit kein für FDM-Drucker ideales Modell haben.
Da wir das nicht wollen, müssen wir da manuell nachhelfen indem wir im inneren ein Objekt erstellen und damit die innere Hälfte der Federn abdecken. Nun müssten alle Löcher geschlossen sein und wir können nun ein sauberes wasserdichtes Modell erzeugen.


 

Die Auflösung von DynaMesh hängt von der Skallierung des Tools ab, wenn das Tool zu groß ist lässt sich DynaMesh nicht richtig anwenden. Da in diesem Schritt viele Details verloren gehen müssen wir hier eine recht hohe Auflösung verwenden.

Das fertige Modell kann jetzt auf die finale Polygonanzahl reduziert werden. Hier entsteht der größte Detailverlust, aber mehr details als der Drucker drucken kann benötigen wir auch nicht.
Mit dem Decimation Master reduzieren wir die Polygonanzahl auf ca. 750K, dannach noch das model auf Fehler überprüfen und reparieren mit Fix Mesh.
Das war es das Modell kann nun als .stl Datei expotiert werden und ist fertig für den Druck.

Nahaufnahme des fertigen Gittermodell.

Nahaufnahme des fertigen Gittermodell.

Da das Modell mit so vielen details wie möglich gedruckt werden soll, benötigen wir eine geringe Geschwindigkeit (ca. 25 bis 35 mm/s) und eine niedrige Temperatur (bei PLA so 185 – 200C°) bei einer Schichtdicke von 0,1mm. Mit solchen Einstellungen dauert der Druck zwar recht lange aber die Quallität lohnt sich. Die automatisch generierten Stützen für das innere brauchen wir nur für die Steine, ab da schalten wir die mit dem Plugin SwapAtZ aus, das spart Material und Zeit.

So geht es in den Drucker.

So geht es in den Drucker.

In unserer Galerie finden sie noch mehr Bilder zu diesem Projekt.

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